
 Entwicklungshindernis Gewalt Ein Arbeitsbuch über neue Kriege und erzwungene Armut für Oberstufe und Erwachsenenbildung Entwicklung ist unter den Bedingungen von Krieg und Gewalt unmöglich. An vielen Stellen in Afrika und Lateinamerika haben Diktatoren, kriminelle Banden oder lokale Kriegsherren (warlords) die Herrschaft übernommen. Sie kontrollieren Rohstoffquellen und Ausfuhren und bestimmen die Preise, zu denen Bauern ihre Ernte verkaufen können. Sie erpressen Schutzgelder von Händlern und erzwingen Wegegelder selbst von Hilfsorganisationen. In solchen Gewaltmärkten ist Entwicklung nicht möglich und Wege aus der Armut kaum zu finden. Alle Hilfsprogramme sind zum Scheitern verurteilt, wenn es nicht gelingt, die Gewaltstrukturen zu unterbrechen und dafür zu sorgen dass Menschen ihre wirtschaftliche und politische Selbstbestimmung wieder erlangen. Auf diese Umstände macht das neue Arbeitsbuch "Entwicklungshindernis Gewalt" aufmerksam, das vom Welthaus Bielefeld zusammen mit dem Deutschen Entwicklungsdienst und Misereor herausgegeben wurde. Es zeigt Wege auf, wie internationale Politik, gesellschaftliches Engagement und nicht zuletzt kompetente Friedens- und Entwicklungsarbeit dabei helfen können, Gewalt zu verhindern. Mit vielfältigen Materialien - didaktischen Vorschlägen sowie einer CD mit 72 Arbeitsblättern/Kopiervorlagen zum Ausdrucken, einem Film über "Brasiliens bewaffnete Kinder", einem Hörfeature über Somalia und einer Powerpointpräsentation – deckt es Zusammenhänge auf und hilft dabei, Lösungsstrategien zu entwickeln. Das Arbeitsbuch ist für den privaten Gebrauch und als Unterrichtsmaterial für Schule (Oberstufe) und Erwachsenenbildung geeignet. Peter Hammer Verlag Wuppertal,November 2006 208 Seiten ISBN-Nummer 3-7795-0057-4 19,90 €
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