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Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt in der Nordelbischen Kirche
Eingestellt am: 25.10.2011

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Fokus 2006

 Dekade-Fokus

 2006

 

 Lateinamerika

 

Ziel des jährlichen Dekade-Fokus  ist es:

  • Kirchen auf regionaler und lokaler Ebene in ihrem Engagement für Frieden und Gerechtigkeit ermutigen - und mit ihnen solidarisch sein.

  • Internationale und regionale Situationen und die Herausforderungen verstehen – und über Klischees hinausgehen.

  • Die Friedens- und Versöhnungsarbeit feiern, die in der Region geleistet wird – und dabei Frieden und Gerechtigkeit hochhalten.

Mit dem jährlichen Schwerpunkt soll eine spezifische Region für ein Jahr in den Vordergrund gerückt werden. Dazu wird mit den Kirchen der betreffenden Region ein tragendes Thema ausgearbeitet, mit dessen Hilfe der DOV-Studienprozess vorangebracht und spezifische Erfahrungen und Lektionen aus dieser Region ausgetauscht werden können.

Mehr über die Dekade  http://www.gewaltueberwinden.org

Der Internationale Gebetstag für den Frieden 21. September 2006

21.09.06 

Der Internationale Gebetstag für den Frieden 21. September 2006

 

Der Internationale Gebetstag für den Frieden

21. September 2006

eine Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen

 

  

Friedensgebet

 

Guter Gott,

Du bist unsere Zuflucht von Generation zu Generation.

Du willst Frieden für alle Menschen.

Lenke die Bemühungen der ganzen Menschheit mit Deinem Geist,

auf dass Friede und Gerechtigkeit unter den Völkern der Erde eine Heimstatt finden; stärke alle Regierenden und alle, die sich dafür einsetzen, dass in der Welt Friede und Gerechtigkeit aufgerichtet werden.

Erleuchte die Menschen, die sich miteinander verbünden, um Wege des Friedens zu suchen;

verwandle die Herzen aller Männer und Frauen in der Welt mit Deinem Wort, auf dass wir den Frieden suchen und nicht den Krieg nach dem Wohl aller streben, ehe wir nach eigenem Wohlergehen trachten Deiner Gerechtigkeit nachjagen, statt eigenen Ruhm zu begehren.

 

Du, der Du uns Deinen Frieden gegeben hast,

lass ihn uns mit den Menschen um uns herum teilen,

damit in unserem Leben zu jeder Zeit Liebe und Eintracht gegenwärtig sein mögen,

auf dass alle Menschen glücklich seien,

auf dass wir in Würde und als Geschwister zusammenleben können

und sich alle deiner Gegenwart erfreuen.

Geeint in der Vielfalt, rufen wir Dich in Deiner unendlichen Gnade an und bitten Dich in aller Demut,

erhöre unser Gebet und mache uns zu Werkzeugen Deines Friedens.

 

Amen.

 

  

Gebet: Verfasst von jungen Katholiken, Juden, Muslimen, Orthodoxen, Evangelikalen, Pfingstlern, Hindus und Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften. (Lateinamerikanisches Liturgienetzwerk beim Lateinamerikanischen Kirchenrat)

 

 

…und noch immer sind wir auf der Suche nach Frieden.

 

 

21 September 2006

Unterstützen Sie den Internationalen Gebetstag für den Frieden

 

Gemeinden und Einzelpersonen haben viele Möglichkeiten, den Internationalen Gebetstag für den Frieden zu unterstützen.

 

Seien Sie kreativ! Einige Gemeinden haben den Tag für öffentliche Veranstaltungen genutzt oder für Kunstwettbewerbe, Informations- und kulturelle Programme. Mittags haben die Kirchenglocken geläutet, und Schulkinder haben Aufsätze und Briefe geschrieben. Hier noch weitere Vorschläge:

 

  • Organisieren Sie in Ihrer Gemeinde, am Arbeitsplatz, in der Schule oder zu Hause eine Zeit des Gebets und der Reflexion über Frieden
  • Informieren Sie andere über den gebetstag; verteilen Sie Exemplare dieser Broschüre
  • Bereiten Sie mit anderen Glaubensgemeinschaften eine 24 Stunden-Vigil zum Frieden vor ( siehe:http://www.idpvigil.com )
  • Organisieren Sie eine Zusammenkunft mit Vertretern und Vertreterinnen anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften, um zu erörtern, wie Glaubensgruppen zum Aufbau einer Kultur des Friedens beitragen können.

Schauen Sie sich auf der DOV-Webseite an, was andere tun, und stellen Sie zusätzliches Material in Netz.

 

 

Eine Einladung des Ökumenischen Rates der Kirchen

 

Wenn an so vielen Orten der Welt Krieg herrscht und wenn die Mächte der Gewalt, des

Krieges und der Unterdrückung anscheinend überall auf dem Vormarsch sind, mag das Gebet für den Frieden aussichtslos erscheinen. Wir Christen glauben jedoch an die Macht wie auch an die Verheißung des Friedens und wir glauben an die Macht des Gebets. Aus diesem Grund hat der Ökumenische Rat der Kirchen seine Mitgliedskirchen im Rahmen der Dekade zur Überwindung von Gewalt aufgerufen, am 21. September einen internationalen Gebetstag für den Frieden zu begehen. An diesem Tag wollen wir für Menschen in allen Ländern beten, die sich gemeinsam für eine friedliche Welt einsetzen. Wir wollen ihnen Mut machen und sie in Solidarität auf ihrem Weg begleiten. Wir wollen Fürbitte für sie halten und Gott für diese Menschen danken.

 

Rev. Dr Samuel Kobia

Generalsekretär

 

 

 

 

21. September: Der Internationale Gebetstag für den Frieden

 

Im Jahre 2006 schließt sich der Ökumenische Rat der Kirchen wieder dem Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen an und lädt die Kirchen in aller Welt ein, am 21. September, beziehungsweise an dem vorangehenden oder am darauf folgenden Sonntag, für den Frieden zu beten. Das Thema für 2006 lautet „…und noch immer sind wir auf der

Suche nach Frieden“ und wurde von den Kirchen in Lateinamerika ausgewählt, dem in diesem Jahr der Jahresfokus gewidmet ist.

 

 

 

Der Internationale Friedenstag

 

2001 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit ihrer

Resolution 55/282, den 21. September eines jeden Jahres weltweit als Internationalen Tag des Friedens und der Gewaltlosigkeit zu begehen. 2004 unterstützte UN-Generalsekretär Kofi Annan den Vorschlag des ÖRK, einen Internationalen Gebetstag für den Frieden einzurichten.

 

 

 

Der Ökumenische Rat der Kirchen

 

Der Ökumenische Rat der Kirchen fördert die Einheit der Christen in Glauben, Zeugnis

und dem Dienst für eine gerechte und friedliche Welt. 1948 als ökumenischen

Gemeinschaft von Kirchen gegründet, gehören dem ÖRK heute mehr als 340

protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen mehr als

550 Millionen Christen repräsentieren. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der

römisch-katholischen Kirche.

http://www.wcc-coe.org/wcc/deutsch.html

 

 

Die Dekade zur Überwindung von Gewalt

 

Die Dekade zur Überwindung von Gewalt (2001-210): Kirchen für Frieden und

Versöhnung (DOV) ist ein Aufruf an Kirchen, ökumenische Organisationen und alle

Menschen guten Willens, auf allen Ebenen (lokal, regional und weltweit) mit Gemeinden, säkularen Bewegungen und Menschen anderer Glaubensrichtungen für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung zusammenzuarbeiten.

 

Die Dekade ruft uns auf, die von Gewalt Unterdrückten zu stärken und in Solidarität mit denen zu handeln, die sich um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung bemühen.

 

Die Dekade ruft uns auf, unsere Mitschuld an Gewalt einzugestehen und zu bereuen und theologische Reflexionen und Studienarbeiten zu fördern, um Geist, Logik und Praxis von Gewalt aufzudecken und zu überwinden.

 

Als eine Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen ist die Dekade eine weltweite Bewegung. Sie versucht, bereits bestehende Friedensnetzwerke zu stärken und zur Entstehung neuer Netzwerke anzuregen.

 

http://www.gewaltueberwinden.org/

 

Dekade zur Überwindung von Gewalt

Ökumenischer Rat der Kirchen

Postfach 2100

1211 Genf 2

Schweiz

dov@wcc-coe.org

 

 

 

 

Diese Broschüre können Sie in mehreren Sprachen von der DOV Webseite

herunterladen. Bitte vervielfältigen Sie diese Broschüre im Einvernehmen mit den

kirchlichen bzw ökumenischen Einrichtungen vor Ort.

Weitere Gebete und Materialien unter: http://www.gewaltueberwinden.org

 

 

 

 

 

 


Veranstalter:
Ort:
In vielen Kirchen in Hamburg und Schleswig-Holstein
Leitung:
Vorbereitungsteams in den Gemeinden
Kontakt:
gewalt-ueberwinden@haus-am-schueberg.de