Gewalt in der Sprache - Eine Analyse von Printmedien

Bild von Florian Landahl und Jan Niklas KöslingWir möchten Ihnen an dieser Stelle ein Projekt vorstellen, dass sich mit Gewalt in der Sprache befasst. Mit der freundlichen Unterstützung von LehrerInnen und SchülerInnen des Buckhorn-Gymnasiums in Hamburg konnte dieses Projekt realisiert und an dieser Stelle präsentiert werden.
Ziel dieses Projektes ist es, dass Jugendliche sich intensiv mit diesem spannenden und allgegenwärtigen Aspekt von Gewalt auseinander setzen und hellhöriger für die Rolle der Sprache in Bezug auf Gewalt werden.
Sprache kann zum Medium der Gewaltausübung werden. Sprache vermag aktiv in die Welt einzugreifen und sie zu verändern.
Eine wichtige Rolle hierbei spielen die Medien. Medien vermitteln vielerlei verschiedene Informationen über das Geschehen in der Welt. Sie stellen Handlungen und Ereignisse dar, sie informieren über diese und kommentieren sie, egal ob diese in fernen Ländern oder zuhause im eigenen Land oder Wohnort geschehen sind. Die LeserInnen kommen so zu Informationen zu denen sie selbst persönlich keinen direkten Zugang hätten. Medien bestimmen was wir wissen sollten und worüber wir zum Nachdenken angeregt werden sollten.
Die SchülerInnen des Buckhorn-Gymnasiums haben sich mit der Sprache der Medien, ihrer Funktion und Wirkung befasst und dabei geschichtliche Prozesse mit einbezogen. Deutsche aber auch internationale Zeitungsartikel und Berichte standen als Grundlage zur Verfügung. Ihre Berichterstattungen wurden analysiert. Der Sprachgebrauch wurde durchleuchtet und die Sichtweise zum Thema offenbart.
Jede sprachwissenschaftliche Analyse von Medientexten ist ein umfangreiches und aufwendiges Vorhaben. Das zeigen die nachfolgenden Arbeiten. Gründliche geschichtliche Recherche schafft die Grundlage, Krisen- und Konfliktsituationen zu hinterfragen und analysieren zu können.
Folgende Themen wurden uns zur Vorstellung zur Verfügung gestellt.
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