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Wir haben uns mit dem Thema Mauerbau beschäftigt und uns einige Zeitungsartikel besorgt, die wir dann auf die verbale Gewalt bzw. Beeinflussung des Lesers untersucht haben. Der Start in unser Projekt lief nur schleppend an, da es sehr schwer war Originaltexte zu erlangen, da diese zum einem kosten, zum andern nicht erhaltbar sind. Wir wollten uns außerdem Texte aus dem Westen holen, sprachen hierbei verschiedene Zeitungen an ( z.B. Bild-Zeitung), ob wir Artikel aus dem Archiv bekommen könnten, jedoch bekamen wir mehrer Absagen, daher stammen unsere Textbeispiele aus den Zeitungen „ Neues Deutschland“ und der „ Berliner Zeitung“. Beides sind Ost-Zeitungen, welches auch schon aus den Artikeln deutlich wird. Als Erstes haben wir uns natürlich genauestens über das Thema kundig gemacht und haben dieses kurz dargelegt. Danach durchforsteten wir die Artikel der beiden Zeitungen nach passenden Textstellen und schauten dann, welche Wirkung diese auf uns haben. Auch dieses wird im Referat näher beschrieben.
In zwei der Artikel haben wir es mit einer öffentlichen Bekanntmachung und Erklärung zu tun gehabt. Hier wird deutlich, wie der Osten den Westen verbal angreift und ihm die Schuld zuweist. Auch wird hier klar, wie die DDR durch Publikationen die Bürger versucht zu beeinflussen und dieses auch zum großen Teil sehr gut schafft. Dies wird einem weiterem Artikel, in dem Kommentare der Bürger veröffentlich werden, deutlich, da hier nur der DDR-positiv-gestimmte Leute einen Artikel in der Zeitung haben. Die Zeitungen in der DDR schreiben in keiner Weise negativ bzw. kritisch über die eigene Regierung respektive Politik. Die Schuld des Mauerbaus wird ausschließlich auf den Westen geschoben.
Als persönliches Fazit der gesamten Projektarbeit nehmen wir die Erkenntnis mit, dass es zum einem sehr schwer ist, sich richtig in das Thema hineinzuarbeiten und entsprechendes Material zu finden, ist dieser Prozess jedoch beendet, wird man sensibilisiert für Gewalt in der Sprache.
Wenn wir jetzt (nach dem Projekt) einen Zeitungsartikel lesen, so fällt uns die Gewalt in der Sprache mehr ins Auge als vorher, da man Wörter vorher nicht als gewalttätig aufgefasst hat, dieses jedoch jetzt macht. Hierbei wird klar, wieviel Gewalt in der heutigen Umgangssprache unbewusst vorhanden ist, auch wenn sie nicht mit der damaligen DDR vergleichbar ist, da sie dort noch viel extremer vorhanden war und als Mittel zur Beeinflussung der Bürger benutzt wurde.
Martin Rodewald, Florian Harbeck
Kl. 11d Gymnasium Buckhorn
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