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Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt in der Nordelbischen Kirche
Eingestellt am: 25.10.2011

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Gewalt in der Sprache | Irakkrieg

Gewalt in Printmedien - Der Irak-Krieg in deutschen und amerikanischen Zeitungen von Simon van den Berg und Monique Groß

Gewalt in den Printmedien

Der Irak-Krieg in deutschen und amerikanischen Zeitungen

 

Wir haben uns im Rahmen eines Schulprojektes einschlägig mit dem versteckten Vorhandensein von Gewalt in einigen verschiedenen deutschen und US- amerikanischen Zeitungen beschäftigt. Als Leitthema haben wir den Irakkrieg 2003 gewählt, da dieses ein Thema ist, bei dem sowohl einige Gewalt zu erwarten war und das darüber hinaus noch geschichts- und meinungstechnisch interessant war.

Aus wichtigen Zeitungen (New York Times, Washington Post, Zeit)  beider schon erwähnter Länder haben wir uns, entsprechend unseren Vorgaben, passende Artikel ausgewählt und bearbeitet. Zuvor hatten wir uns bereits mit den Hintergründen und Umständen unseres Themas auseinander gesetzt.

 

Schon beim ersten Durchlesen der zur Auswahl stehenden Texte fielen erste Wörter und Satzkonstruktionen auf und je mehr man sich mit den Texten beschäftigte desto mehr versteckte Anspielungen und Meinungen wurden einem deutlich. Einige dieser Anspielungen erforderten allerdings ein gewisses Hintergrundwissen um richtig ausgelegt werden zu können oder waren nur bei mehrmaligem Lesen und späterem Nachdenken als Denkanstöße oder Anspielungen zu erkennen.

Bei unseren Textanalysen ließen sich außerdem einige Tendenzen erkennen, mit denen man so nicht gerechnet hatte, so waren z. B. die amerikanischen Zeitungen weit kritischer als wir dachten; die Autoren schrieben ziemlich deutlich über steigende Totenzahlen und Unzufriedenheit.

 

Als Fazit bleibt für uns eine gewisse Sensibilisierung gegenüber der Sprache festzuhalten, versteckt Gewalt fällt nun wesentlich eher ins Auge. Zur versteckten Gewalt muss man sagen: sie ist überreich vorhanden, auch wenn man anerkennen muss, dass die Autoren, zumindest in „unseren“ Zeitungen, zum Teil sehr offen über die Gewalt schrieben; sowohl in den deutschen  wie auch in den amerikanischen Zeitungen, die sich in ihrer sichtbaren Haltung zum Irakkrieg erstaunlich wenig  unterschieden.

 

 

Von: Simon van den Berg und Monique Groß

         Gymnasium Buckhorn

         Klasse 11