Nachrichten

Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt in der Nordelbischen Kirche
Eingestellt am: 25.10.2011

mehr...

alle anzeigen

Friedensdenkschriften | Friedens-Zettel der KonfirmandInnen der Johannes-Kirchengemeinde, Hamburg-Rissen

Konfirmandinnen und Konfirmanden der Johannes-Kirchengemeinde Hamburg-Rissen haben im Projekt „Frieden und Streit sind Geschwister" folgenden Friedenszettel geschrieben:

 

PRÄAMBEL

WAS DU NICHT WILLST DAS MAN DIR TU DAS FÜG AUCH KEINEM ANDERN ZU

Ben und Max waren immer beste Freunde, doch eines Tages kam Jens in die Klasse der beiden. Jens war sportlich und auf seiner alten Schule sehr beliebt. Aus lauter Eifer Jens als Freund zu gewinnen und ihm zu gefallen, vergaß Ben Max, welcher Jens nicht als Freund haben wollte, da er ihn zu arrogant fand. Ben und Max verbrachten immer weniger Zeit zusammen, worüber Max sehr traurig und enttäuscht war. Er hatte Ben immer als Freund geachtet, doch nun ließ dieser ihn im Stich. Am Tag drauf lernte Jens den beliebtesten Jungen in der Schule kennen und sie verstanden sich sofort. Ben aber war sehr traurig und fühlte sich im Stich gelassen. Mittags war er bei seiner Oma, die immer Rat wusste und erzählte ihr die ganze Geschichte. Sie sagte nur: „Was du nicht willst das man dir tu das füg auch keinem anderen zu". Er zeigte Verständnis und ging mit schlechtem Gewissen zu seinem besten teuersten Freund Max. Da er die Situation nun selbst erlebt hatte, entschuldigte er sich bei Max. Nun waren die beiden wieder beste Freunde und sehr, sehr glücklich.

 

 

FRIEDENS - ZETTEL FÜR RISSEN

 

- wir sollten eine gute Gemeinschaft sein, und gemeinsam Lösungen finden, wenn wir Probleme haben

 

- wenn wir Probleme haben, sollten wir sie nicht mit Gewalt lösen, sondern miteinander darüber reden und sagen, was einem nicht gefällt

 

- denkt nach, was euch bedrückt und sprecht mit Menschen, denen ihr vertraut, über eure Probleme

 

- wenn ihr etwas persönliches anvertraut bekommt, verratet es nicht weiter!

 

- achtet die Probleme anderer Menschen, und habt Verständnis. Versucht die Gefühle anderer Menschen zu verstehen und findet gemeinsam eine Lösung

 

- auch wenn man sich nicht besonders mag, sollte man versuchen miteinander auszukommen und einander zu respektieren

 

- wenn ihr Kritik bekommt, versucht damit umzugehen und euch nicht angegriffen zu fühlen

 

- seid freundlich zueinander und schenkt euch ab und zu ein Lächeln

 

 

--- jeder und jede muss sein und ihr Bestes tun,

damit Frieden herrschen kann ---

 

Rissen
im November 2008

 

Anna Lena Falkenberg
Ann-Sophie Bieganowski
Antonia Knippen
Bonté Richelmann
Daria Küpker
Jonathan Haaße
Julia Aries
Julika Koch
Leila Aschmutat
Ruth Rick
Sofie Hund