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Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt in der Nordelbischen Kirche
Eingestellt am: 25.10.2011

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UNO-Dekade

Internationale Dekade 2001-2010 für eine Kultur des Friedens


Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt 2001 bis 2010 zur "Internationalen Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder dieser Welt" erklärt. Damit wird das Motto des "Internationalen Jahres 2000 für eine Kultur des Friedens" in ein längerfristiges Aktionsprogramm überführt, das durch Projekte vor allem im Bildungs- und Kulturbereich friedensstiftend wirken soll. Die UNESCO ist mit der Federführung der UNO-Dekade beauftragt. Sie soll, zusammen mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), Anstöße geben für den Wandel von einem Kult des Krieges zu einer Kultur der gewaltfreien Konfliktlösung. Der interkulturelle Dialog, die Achtung der Menschenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit, die Prinzipien der Gewaltlosigkeit und der Toleranz sind Themen einer Vielzahl internationaler Projekte und Aktionen zur neuen Internationalen Dekade. Die künftigen Aktionen wenden sich mehr als bisher an Kinder und Jugendliche. Deutsche Beiträge zur Dekade für eine Kultur des Friedens koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) in Bonn.

Die UNO-Generalversammlung hat am 20. November 1997 das Jahr 2000 als "Internationales Jahr für eine Kultur des Friedens" ausgerufen. Am 10. November 1998 folgte die Proklamation des Zeitraums 2001 bis 2010 als "Internationale Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder dieser Welt".

Am 13. September 1999 verabschiedete die UNO-Generalversammlung eine
Deklaration und ein Aktionsprogramm für eine Kultur des Friedens.

Deklaration und Aktionsprogramm sehen auf regionaler, nationaler wie internationaler Ebene Aktivitäten in den Bereichen der Sicherheit und des Friedens, der Wirtschafts- und Sozialpolitik, der Stärkung der Rolle der Frau, der Bildung in Schulen und Hochschulen, der Meinungs- und der Pressefreiheit vor.

Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Fachverbände und - unter den internationalen Organisationen - vor allem die UNESCO und UNICEF sollen mit konkreten Projekten Anstöße geben für den "Wandel von einem Kult des Krieges zu einer Kultur der gewaltfreien Konfliktlösung".

Die internationale Gemeinschaft hat sich mit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 verpflichtet, der friedlichen Beilegung von Konflikten Vorrang zu geben. Die UNO-Charta enthält ausdrücklich ein Gewaltverbot für die Regelung zwischenstaatlicher Konflikte. Die Verfassung der UNESCO, ebenfalls aus dem Jahr 1945, ergänzt das UNO-Gewaltverbot durch die Perspektive, "den Frieden im Geist der Menschen zu verankern" und den Frieden nicht nur auf dem Weg zwischenstaatlicher Vereinbarungen anzustreben, sondern "die moralische und intellektuelle Solidarität unter den Menschen" aufzubauen.

Mit der Dekade für eine Kultur des Friedens wollen die Vereinten Nationen und die UNESCO stetige Bemühungen um die Festigung dauerhafter Grundlagen für den Frieden anstoßen - getragen von der Einsicht, dass die Konfliktvorbeugung und die Aussöhnung stärker in den Mittelpunkt der nationalen wie internationalen Friedens-bemühungen gerückt werden müssen.

 

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