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Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt in der Nordelbischen Kirche
Eingestellt am: 25.10.2011

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Kunst des Friedens

Gerade druckfrisch bekommen Sie bei uns noch bis zum 24. Oktober das Heft „Kunst des Friedens - Berichte, Anregungen und Kunstwerke". Rufen Sie uns an oder schicken Sie eine eMail an hemsing@haus-am-schueberg.de.

 

Im Zentrum dieses Heftes stehen zwölf Anregungen für eine Kunst des Friedens, die dazu hilft Gewalt zu überwinden. Sie stammen aus der Praxis der Arbeitsstelle Gewalt überwinden der NEK in den letzten zehn Jahren (wie „Vom Frieden erzählen" und „Konfliktfähig werden") oder sind schon lange Bestandteil der Friedens- und Versöhnungsarbeit (wie „Friedensdienst leisten"). Am Ende der Texte finden Sie Kontakte und einige Ideen, was Sie selber für eine Kunst des Friedens tun können. Beide Rubriken sind unvollständig und können ergänzt werden. Wir freuen uns, wenn sie Lust machen, in der eigenen Umgebung dazu auf die Suche zu gehen. In den Anregungen nicht enthalten ist das Thema Frieden mit der Schöpfung. Gute Anregungen und Materialien dazu finden Sie bei der Klimakampagne der Nordelbischen Kirche (www. xxx .de).

 

Sie finden außerdem einen kurzen Überblick über die Dekade zur Überwindung von Gewalt und einen Bericht von Oliver Spies über deren Abschlussveranstaltung, die Internationale Ökumenische Friedenskonvokation in Kingston/Jamaica im Mai 2011. Dort wurde der Begriff des „Gerechten Friedens" ausgelotet, der die Richtung für die Weiterarbeit am Thema „Gewalt überwinden" anzeigt. Sebastian Borck hat Gedanken dazu aufgeschrieben.

 

Der Titel „Kunst des Friedens", in den letzten Jahren die Überschrift der Projekte der Arbeitsstelle Gewalt überwinden, stammt von dem Symposium „Piece of Art - Art of Peace", einer Kooperation mit dem Kunsthaus am Schüberg und anderen aus dem Jahr 2006. Im Vorwort geht Wolfgang Vogelmann darauf ein und in „Frieden - ein Kunststück" können Sie zwei Stimmen zu  „Piece of Art - Art of Peace" lesen.

 

Nein, die Gewalt haben wir nicht restlos überwunden. In den zehn Jahren der Dekade zur Überwindung von Gewalt ist allerdings vieles über den Kontext und in der Beschreibung des Phänomens Gewalt deutlich geworden: das Modell Johann Galtungs, das von persönlicher, struktureller und kultureller Gewalt spricht, ist mehr Menschen bekannt und eröffnet neue Einblicke; die Nordelbische Kirche hat auf Ihrer Themensynode 2005 klar gemacht, dass sie als Kirche „Verstrickt - aber im Aufbruch" ist; und es ist sichtbar, an wie vielen Stellen sich Menschen schon lange oder gerade neu dafür engagieren, dass ein gerechter Friede Wirklichkeit wird; dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen wie Jesaja in einem Text schreibt.

 

Vom 22. - 24. September 2011 wird sich die Nordelbische Synode noch einmal mit dem Thema der Dekade befassen unter der Überschrift „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - mit Ergebnissen der Dekade 'Gewalt überwinden' in die Zukunft gehen".

Eingestellt am: 31.08.2011